Noch nie in der Geschichte der sogenannten medizinischen Wissenschaften hat es so viel  Forschungsarbeit gegeben wie in den letzten Jahrzehnten; aber nach jeder neuen Entdeckung kommt  schon kurz danach die ernüchternde Feststellung – die jede ehrenwerte und ernsthafte Forschungsarbeit  bis auf die Knochen blamiert – das unausbleibliche Wort Irrtum. Warum unausbleiblich? Seit der Mensch  darüber nachzudenken begann, was Beschwerden, Schmerzen und Krankheiten ausmacht, macht der  Mensch den entscheidenden Fehler, dass etwas von außerhalb – außerhalb seines eigenen Willens –  danach trachtet ihm zu schaden. Die medizinische Wissenschaft ist auf einer falschen Voraussetzung begründet – nämlich, dass  <<Krankheiten>> durch Einflüsse von außerhalb verursacht werden und dass Medikamente etwas sind,  was Beschwerden heilt. Alles was im Sinne von <<beseitigen>> benutzt wird, trägt den Gedanken von  kurieren, heilen, korrigieren oder Erleichterung schaffen in sich; und dieses ganze Herumdoktern geht  ohne eine klare Vorstellung der Ursachen vor sich. Es gibt keine Hoffnung, dass die medizinische  Wissenschaft jemals eine Wissenschaft sein wird, denn das gesamte Gedankengebäude rankt sich um die Vorstellung, dass es ein Objekt gibt - die <<Krankheit>> -  , das geheilt werden kann, wenn nur das  richtige Mittel – ein Medikament, ein <<Heilmittel>> - gefunden worden ist. Ein Irrglaube, wie sich schon  so oft herausgestellt hat. Pasteurs Entdeckung von Keimen als Grundlage der Gärung, war so  ungewöhnlich, dass sie Bestürzung in der medizinischen Welt hervorrief, und wie bei jeder Epidemie von  Bestürzung, ging die Kraft des Geistes verloren. Forscher die seinerzeit eine andere Meinung vertraten,  die nicht mit der Geisteshaltung des Mobs übereinstimmten, begaben sich in Gefahr unterdrückt und  mundtot gemacht zu werden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Angst vor Keimen hielt für einige Jahrzehnte an. Sie wurde dann ein Thema der Vergangenheit. Heute  wird diese Angst jedoch wieder in verstärktem Maße eingesetzt, um sich die Menschen gefügig zu  machen. Man denke nur an die Vogelgrippe, die Schweinegrippe und an angebliche Viren mit immer  neuen Namensgebungen. Das Geschäft mit der Angst floriert bestens. Wer den Weg in die Krankheit gar nicht erst ansteuern mag, der sollte von allem ablassen, was seinen  Körper und seinen Geist vergiftet. Der soll sich seine natürliche Energiereserve bewahren und seine  Lebenskraft nicht schwächen. Für den Kranken bedeutet dies darüber hinaus, die Energie die zum Entsorgen der täglich anfallenden  Stoffwechselgifte erforderlich ist, neu zu erlangen. Dieser Weg führt einzig und allein durch den Garten  der Natur. Die Unterdrückung wie sie heute üblich geworden ist, wird im Fachjargon als „Symptompfusch“  bezeichnet. Was einem gesunden Körper schadet, kann einem kranken nur noch mehr schaden. Es erscheint mir doch recht zweifelhaft, anzunehmen, man könne durch Giftstoffe, die man einem  ohnedies geschwächten Körper verabreicht, „bösartige“ Zellen töten. Wenn man die Entwicklung bei den Krebserkrankungen beobachtet und die Ergebnisse der Behandlungen auswertet, so kann von Fortschritten in der Therapie wohl keine Rede sein. Immer mehr Menschen  erkranken und sterben an Krebs. Der Weg in die Krankheit Der Symptompfusch ist eine der größten intellektuellen und moralischen Fehlleistungen der letzten Jahrhunderte.